Kalkuliere präzise deinen Netto-Profit. Berücksichtigt Referral-Fees, FBA-Versand, Lagergebühren und deine Werbekosten (ACOS/TACOS). Sieh sofort, ob dein Produkt nach allen Abzügen profitabel ist.
Lohnt sich dein Amazon Produkt wirklich?
Keine Umsatzsteuer-Berechnung.
Amazon bietet zwei Hauptverkäuferkonten: den Individualtarif (für <40 Verkäufe/Monat, 0,99 € pro Verkauf) und den Profitarif (39 €/Monat, unbegrenzt). Für gewerbliche Verkäufer mit mehr als 40 Verkäufen monatlich ist der Profitarif standardmäßig effizienter.
Break-Even-Rechnung: 39 € Monatsgebühr / 0,99 € pro Verkauf = ca. 40 Verkäufe. Ab dem 40. Verkauf sparst du Geld mit dem Profitarif. Bei 100 Verkäufen/Monat: Individual = 99 € vs. Profi = 39 € → Du sparst 60 € monatlich!
Viele Amazon Seller rechnen nur mit der Brutto-Marge: Verkaufspreis minus Einkaufspreis. Ein Produkt für 30 € verkaufen, das 10 € kostet? "20 € Gewinn!" Falsch. Diese Rechnung ignoriert die Amazon-Gebühren, die automatisch von deinem Umsatz abgezogen werden.
Die Netto-Marge ist das, was nach allen Kosten übrig bleibt: Referral Fee (15%), FBA-Gebühren (3-5 €), PPC-Kosten (5-10 €) und Steuern. Plötzlich sind aus "20 € Gewinn" nur noch 5-7 € übrig – eine reale Marge von 17-23%. Das ist der Unterschied zwischen "auf dem Papier profitabel" und "echte Cashflow-Probleme".
Auf Amazon 2025 verkauft sich kaum noch ein Produkt ohne Werbung. ACOS (Advertising Cost of Sale) zeigt, wie viel ein einzelner Verkauf kostet. TACOS (Total ACOS) geht noch weiter: Es misst die Werbekosten im Verhältnis zum gesamten Umsatz – inkl. organischer Verkäufe.
Beispiel: Du gibst 1.000 € für PPC aus und machst 5.000 € Umsatz (davon 3.000 € durch Ads, 2.000 € organisch). Dein ACOS ist 33% (1.000 / 3.000), aber dein TACOS nur 20% (1.000 / 5.000). Warum ist das wichtig? Weil ein guter TACOS bedeutet, dass deine Ads auch organische Verkäufe generieren – der Flywheel-Effekt funktioniert.
Neben den offensichtlichen Kosten lauern bei Amazon FBA noch weitere Gebühren, die viele Seller überraschen:
Dieser Amazon FBA Rechner ermittelt deinen echten Gewinn pro Produkt nach Abzug aller Amazon-spezifischen Kosten. Als Amazon Seller musst du neben den üblichen E-Commerce-Kosten auch Referral Fees (Verkaufsprovision), FBA-Gebühren (Fulfillment by Amazon) und PPC-Kosten (Amazon Sponsored Products) einkalkulieren.
Der Rechner berücksichtigt alle versteckten Kosten, die Amazon automatisch von deinem Umsatz abzieht: Fulfillment-Gebühren, Lagergebühren, Referral Fees (kategorie-abhängig 8-15 %) und Werbekosten (Amazon PPC). Nur so siehst du deine echte Gewinnmarge.
Viele Amazon Seller – besonders Einsteiger – unterschätzen die Gebührenstruktur von Amazon. Ein Produkt mit 30 € Verkaufspreis und 10 € Einkaufspreis klingt profitabel – bis Amazon 15% Referral Fee (4,50 €), 3,50 € FBA-Gebühren und 5 € PPC-Kosten abzieht. Plötzlich bleiben nur noch 7 € Gewinn – eine Marge von 23% statt der erhofften 66%.
Angenommen, du verkaufst ein Produkt für 29,99 € (inkl. 19% MwSt.) auf Amazon. Dein Einkaufspreis (inkl. Import aus China) liegt bei 7 €, die FBA-Gebühren bei 3,50 €, und du investierst 5 € in Amazon PPC pro Verkauf. Die Referral Fee beträgt 15% vom Bruttopreis.
Verkaufspreis: 29,99 € (brutto)
Netto (ohne MwSt.): 25,20 €
– Einkauf: 7,00 €
– Referral Fee (15%): 4,50 €
– FBA-Gebühren: 3,50 €
– Amazon PPC: 5,00 €
= Gewinn: 5,20 € (20,6% Marge)
Die echte Gewinnmarge liegt bei ca. 21% – deutlich niedriger als die "gefühlten" 60%, die man bei Betrachtung von Einkaufspreis vs. Verkaufspreis annehmen würde.
Weitere Informationen zu Amazon FBA Gebühren findest du im offiziellen Amazon Seller Central Gebührenrechner oder in der Wikipedia-Definition zu Amazon.